{"id":1544,"date":"2015-12-15T15:22:12","date_gmt":"2015-12-15T14:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/krupunder-see.de\/?page_id=1544"},"modified":"2015-12-15T15:28:38","modified_gmt":"2015-12-15T14:28:38","slug":"leseprobe-wir-kleinen-glaubten-das-leben-waehrt-ewig","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/krupunder-see.de\/?page_id=1544","title":{"rendered":"Leseprobe &#8222;Wir Kleinen glaubten, das Leben w\u00e4hrt ewig&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/krupunder-see.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/978-3-943777-70-3_Hubert-Ganswindt_U1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1545 alignleft\" src=\"http:\/\/krupunder-see.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/978-3-943777-70-3_Hubert-Ganswindt_U1-300x300.jpg\" alt=\"978-3-943777-70-3_Hubert Ganswindt_U1\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/krupunder-see.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/978-3-943777-70-3_Hubert-Ganswindt_U1-300x300.jpg 300w, http:\/\/krupunder-see.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/978-3-943777-70-3_Hubert-Ganswindt_U1-150x150.jpg 150w, http:\/\/krupunder-see.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/978-3-943777-70-3_Hubert-Ganswindt_U1-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong><span style=\"color: #800000;\">Der Geruch des Juli-Wochenendes 1957.<\/span> <\/strong><\/p>\n<p>Es gibt sicher viele Menschen, die sich gerade in zunehmendem Alter an kleine Begebenheiten aus ihrer Jugendzeit erinnern. Ich will auch gar nicht dar\u00fcber nachdenken, warum das so ist. Da gibt es Fachleute, die das besser erkl\u00e4ren k\u00f6nnten. Oft haben solche Erinnerungen, wenn erz\u00e4hlt, f\u00fcr andere Menschen kaum eine Bedeutung. Nur man selbst m\u00f6chte diese Momente nicht missen. Sie nehmen vielf\u00e4ltige Gestalt an, f\u00fcr mich sind es die sch\u00f6nsten Erinnerungen. Sie \u00fcberwiegen. Es gab sicher auch weniger sch\u00f6ne. Menschen nehmen solche Erinnerungen auf verschiedenerlei Weise wahr. Sie ben\u00f6tigen dazu vielleicht ein vergilbtes Foto, ein einziges, gesagtes Wort oder \u00c4hnliches. Es gilt manchmal nur, das richtige Passwort f\u00fcr die Kopfdateien zu finden. Bei mir pers\u00f6nlich, das klingt vielleicht eigenartig, h\u00e4ngen Erinnerungen mit dem Geruch zusammen. Es gibt eben Menschen, die andere in des Wortes wahrstem Sinne riechen k\u00f6nnen oder auch nicht. Ich selbst habe, obwohl ich das nur vermuten darf, einen besonderen \u201eRiecher\u201c. Auch wenn wir heute neue und gegenw\u00e4rtige Zeiten haben, erinnert mich mein Riechkolben an l\u00e4ngst Vergangenes. Wie gesagt, es beunruhigt mich nicht weiter. Dar\u00fcber w\u00fcsste die Fachwelt wohl aufzukl\u00e4ren. Sicher h\u00e4ngt das auch mit der Einmaligkeit des ersten Erlebens zusammen. Vieles davon wird sp\u00e4ter vielleicht zum Allt\u00e4glichen. Es wiederholt sich und wird so zu einer Sache, die man nicht mehr genau zuordnen kann. Aber Kindern, ich kann das ja gerade gut an mir selbst erkennen, haben sich in fr\u00fchen Jahren alle Sinne ge\u00f6ffnet. Erwachsene Menschen sollten nicht glauben, Kinder bek\u00e4men vieles nicht mit. Sie bekommen fast alles mit und haben auch diese besonderen Antennen. Ich halte die Ansicht, dass uns die eigenen Wahrnehmungen gegeben sind, f\u00fcr falsch. F\u00fcr mich ist so etwas kein geerbtes Genmaterial. Wahrnehmungen schaffe ich mir selbst. Sie werden von uns gemacht und sind das Ergebnis aktiver T\u00e4tigkeiten. Nur man selbst m\u00f6chte diese sch\u00f6nen Erinnerungen nicht missen, die vielf\u00e4ltigste Gestalt annehmen k\u00f6nnen. Allerdings sind diese vielen Erinnerungen allzu oft von der Dunstglocke des allt\u00e4glichen Wahnsinns \u00fcberlagert. Sch\u00f6ne Erinnerungen waren bei mir dabei und weniger sch\u00f6ne.<\/p>\n<p>Aber einige sind so lebhaft vorhanden geblieben, als w\u00e4ren sie erst vor Kurzem passiert. Und doch sind es nicht dieselben. Sie sind aus der erlebten Vergangenheit. Gelegentlich versuche ich, mir beim Erinnern das erste Juliwochenende 1957 herbeizuw\u00fcnschen. Es war ein Sonnabend und der sechste Juli 1957. Europa schmorte unter einer Gluthitze. Es muss um die Mittagszeit gewesen sein. Ich kann nicht mehr genau sagen, ob Sommerferien waren, oder ob wir an diesem Sonnabend fr\u00fchzeitig hitzefrei bekamen. In den 50er-Jahren mussten wir auch noch am Sonnabend die Schulbank dr\u00fccken. Mein Schulzeugnis jener Tage kl\u00e4rt das nicht auf, wenngleich Fr\u00e4ulein Benneckenstein bemerkte, dass ich mich kaum am Unterricht beteiligte. Daher sei meine Versetzung gef\u00e4hrdet. Der Wahrheit halber f\u00fcge ich noch hinzu, dass ich in jener Zeit meine Schulaufgaben oft nicht machte. Wie dem auch sei, ich befand mich auf dem Weg von unserem Zuhause an der Grenzstra\u00dfe, Richtung Strandbad Krupunder See. Ich lief barfu\u00df, wie es sich f\u00fcr einen Jungen im Sommer geh\u00f6rte und war nur mit einer Badehose bekleidet. Ein Handtuch schenkte ich mir an solchen Tagen. Es w\u00e4re nur unn\u00f6tiger Ballast gewesen. Vermutlich steckten zwei oder drei Groschen Kleingeld in der Innentasche meiner Badehose. Es war immer viel zu wenig, aber mehr gab es nicht. Meine gelbe Badesaisonkarte hatte ich sicher nicht dabei. Man kannte mich an den zwei Kassenh\u00e4uschen. In den ersten Jahren hatten mein Bruder und ich das Privileg,\u00a0 Saisonfreikarten zu besitzen. Das lag einfach daran, dass Uropa und unser Herr Papa auf dem See gel\u00e4nde t\u00e4tig waren. Opa sammelte fr\u00fcher Papier und Unrat auf und unser Vater, ein gelernter Bau- und M\u00f6beltischler, werkelte und reparierte viele Dinge aus Holz. Da waren die beiden Damen, denen das Seegel\u00e4nde geh\u00f6rte, schon recht spendabel zu uns. Der heutige Tag versprach, besonders hei\u00df zu werden. Man konnte in den\u00a0 Tageszeitungen lesen, dass in Bayern die Quecksilbers\u00e4ule auf 65 Grad Celsius in der Sonne schnellte, und selbst in Hamburg musste man an schattigen Pl\u00e4tzen 35\u00a0Grad Celsius ertragen. Die St\u00e4dte und Gemeinden appellierten an ihre Bewohner, sorgsam mit dem Wasser umzugehen. Das Abspritzen der H\u00e4user und Rasensprengen wurde unter Strafe gestellt. In solchen Momenten m\u00fcsste auch dem Letzten klar geworden sein, dass das k\u00fchle Nass Lebenselixier und somit wichtigstes Nahrungsmittel war. Was das in den folgenden Jahrzehnten noch bewirkte, kann man heute gut erkennen. Warum vergisst der Mensch so schnell? Auf meinem Weg zum See lag ein eigenartiges Summen und Flirren in der Luft. Die ersten Minuten musste ich auf dem Rad- und Fu\u00dfweg gehen. Linker Hand wuchs eine Ligusterhecke. Sie war knapp kindshoch und bot mir keinen rechten Schatten. Die Mittagssonne brannte unbarmherzig. Kein einziger Vogellaut war zu h\u00f6ren. Meine kleinen Schnabelchaoten brauchten ihre d\u00fcnne und hei\u00dfe Luft dringend zum Atmen.<br \/>\nIch kam am alten Sandkrug vorbei und an seinem Geh\u00f6lz, dem kleinen Hain stattlicher B\u00e4ume. Er bot mir f\u00fcr kurze Zeit k\u00fchleren Schatten und Luft zum Durchatmen. Dann f\u00fchrte von links ein kleiner Feld- und Baumschulenweg an die Altonaerstra\u00dfe. Es war die Koppeltwiete, sie verlief genau gegen\u00fcber vom Hotel \u201eFuchsbau\u201c. Dann reihte sich wieder eine Ligusterhecke, ebenfalls noch recht klein, vor einem Baumschulacker in Richtung Strandbad ein. Die kleinen Pfl\u00e4nzchen, die auf dem Feld wuchsen, waren gegen die Hitze mit Matten abgedeckt worden. Sie h\u00e4tten sich in diesem Augenblick sicher gew\u00fcnscht, Seerosen zu sein. Alles Gr\u00fcn duckte sich ab, um in der hei\u00dfen Sonne unauff\u00e4llig zu sein. Dann begann dieses Gef\u00fchl, dieser unnachahmliche Geruch, dieses sonderbare Rauschen bei gleichzeitig aufkeimender Freude. Es war nichts Infantiles, nur eine echte Momentaufnahme. Es war der n\u00e4her r\u00fcckende Rausch aberhunderter Stimmen von gl\u00fccklichen und fr\u00f6hlichen Menschen. Sie vergn\u00fcgten sich im Strandbad. Und um mich herum stand diese flirrende Luft, die einem fast den Atem raubte, und gleichzeitig unmittelbar um mich herum herrschte eine Ruhe wie in einer k\u00fchlen Gruft. Meine nackten F\u00fc\u00dfe durften nur kurz auf dem bitumierten Fu\u00dfweg innehalten. Man sank sonst sofort leicht ein. Meine Beine hatten das Gef\u00fchl, als st\u00fcnden sie auf einem Hefeteig. Es war ja auch nicht der Asphalt von heute. Heute f\u00e4hrt man gr\u00f6\u00dftenteils, ob nun auf der Brennerautobahn oder durch mein Krupunder, auf Asphalt von den Westindischen Inseln. Es ist bekannter als TrinidadTobago. Aus der Karibik kommt er, er w\u00e4chst dort als nat\u00fcrlicher Rohstoff und kommt aus den Tiefen von Mutter Natur. Asphaltseen nennt man es dort. Mein Bitumen, auf dem ich aber einsank, roch noch ganz anders und war es auch. Dieser berauschende Mix paarte sich mit dem Duft von Liguster, Tannen und Thujahecken, der nahen Wiesen mit ihrem Geruch von frischem Gras und Rindern, von Butterblumen, Klee und Sauerampfer, dem Duft des nahen Bauernhofes, dem Misthaufen, von Tieren und dem Geruch von in der Sonne austrocknenden Milchkannen. Jetzt kam schon ein Duftspektrum vom nahen Kiosk dazu und davor noch ein Hauch von Sonnencreme. Das Rauschen schwoll jetzt an, mein innerer Freudentaumel unbeschwerter Kindertage nahm zu. Jetzt die Zeit und den Raum anhalten zu k\u00f6nnen, das h\u00e4tte f\u00fcr einen Nobelpreis ausgereicht. Wie von unsichtbaren Kaskaden immerzu neu gespeist, wurden meine offenen Sinne st\u00e4ndig aufs Neue<br \/>\nbefruchtet. Mein Leib- und Seelenbewusstsein spielte verr\u00fcckt. Also, Drogen k\u00f6nnen auch nicht sch\u00f6ner wirken. Es war eine Symphonie der Sinne. Ich w\u00fcrde noch heute manches daf\u00fcr geben, diese Minuten neu einzufangen, gegenw\u00e4rtig zu machen und sie aufs Neue genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Aber sie sind fort. Und auch nur mir bleiben sie in Erinnerung, wie sie waren. Mir ganz allein. Jahre sp\u00e4ter, ich hatte diese Zeilen schon l\u00e4ngst in einer Schublade aufbewahrt, passierte mir folgendes. Etwa Mitte der Neunzigerjahre bekam ich ein Buch von Pavel Huelle in die H\u00e4nde. Er ist ein polnischer Nachkriegsautor, Jahrgang 1957. Sein \u201eWeiser Dawidek\u201c erschien als Taschenbuch im Fischer-Verlag. Er erz\u00e4hlt hier von einer Kindheit in Gdansk, dem fr\u00fcheren Danzig. Es ist die Geschichte eines Sommers mit gef\u00e4hrlichen Spielen, unerh\u00f6rten Ereignissen und einem in der Luft schwebenden Jungen. Ich las dieses Buch mit viel Freude. Fachleute ordneten es als viertes Buch zu G. Grass\u2019 \u201eDanziger Trilogie\u201c ein. Das Buch selbst f\u00e4ngt immer wieder den Sommer 1957 ein. Dieser sehr sch\u00f6ne Roman spielt in der Danziger Bucht, k\u00f6nnte aber ebenso gut an denselben Tagen in anderer Form in Krupunder handeln. Es war wenig sch\u00f6n f\u00fcr die polnischen Kinder, die an der Ostsee wohnten und in den Sommerferien nicht in der nahen Ostsee baden durften. Das war H\u00f6chststrafe f\u00fcr sie! Sauerstoffmangel im Ostseewasser lie\u00df ein gro\u00dfes Fischsterben einsetzen. Fischer harkten die verendeten Fischleiber am Strand zu gro\u00dfen Haufen zusammen. Und der Vernunft der Erwachsenen, aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht zu baden, mussten die Kinder sich beugen. Das war eine harte Nummer. Zur gleichen Zeit, hunderte Kilometer westlich, begann in unserer N\u00e4he das gro\u00dfe Fischsterben. Im Hamburger Isebekkanal, einem Nebengew\u00e4sser der Alster, wurde das schnell deutlich. 200 Zentner toter Fisch wurden allein dort geborgen. Die \u201egro\u00dfe D\u00fcrre\u201c gab es also wirklich. So viel zu diesen kleinen Ereignissen. Ja, die Welt wird auf einmal ganz klein. Die Gedanken aber sind unendlich frei. Und unsere Jugend gab uns auch das Recht, diese Jahre so zu genie\u00dfen, wie wir es taten \u2013 und das \u00fcber alle Grenzen hinweg. Die Erinnerungen, die Tr\u00e4ume, aber auch Ekel und Hilflosigkeiten der Erwachsenen verblassten langsam oder wurden endg\u00fcltig verdr\u00e4ngt. Es ging schon wieder voran, das sp\u00fcrte jeder. Ein neues Feindbild war l\u00e4ngst ausgemacht. Und wir waren mittendrin. Die \u00c4ngste und Sorgen unserer Eltern konnten und wollten wir nicht teilen. Das Abenteuer der Jugend, das Spiel und die Infantilit\u00e4t riefen: der einsame Kampf mit dem selbstgeschnitzten Holzschwert, Mann gegen Mann, edel<br \/>\nund gut, die bunte Welt mit dem f\u00fcr uns Vielen, Unfassbaren und Neuem, unsere Gef\u00fchlsintensit\u00e4t und unsere Vorstellungskraft. Heute hat man das Gef\u00fchl, die Zeit rennt einem davon. Das kommt uns \u00c4lteren so vor, ist aber sicher nur das Erleben, in die verbleibende Zeitspanne noch so viel wie m\u00f6glich hinein zu legen. Unser Zeitfenster wird langsam schmaler. Als Kind war ich der Meinung, ein Leben endet niemals.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Geruch des Juli-Wochenendes 1957. Es gibt sicher viele Menschen, die sich gerade in zunehmendem Alter an kleine Begebenheiten aus ihrer Jugendzeit erinnern. Ich will auch gar nicht dar\u00fcber nachdenken, warum das so ist. 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